Dionaea
Allgemeines:
Die wohl bekannteste aller Karnivorengattungen ist
zweifellos Dionaea. Das könnte man auf ihre eindrucksvolle Fallenaktivität zurückführen,
die zweifellos bei vielen Pflanzenliebhabern staunen auslöst. In der
Vergangenheit gab diese auch Anlass, zu spektakulären Horrormärchen in den
Zeitungen und Karikaturen. Dieser Fallenmechanismus ist aber nicht unbegrenzt
beanspruchbar denn nach 5-7 mal stirbt die Falle ab. Bei Verdauungsprozessen
stirbt die Falle sogar schon früher. Dies passiert auch bei zu großen Insekten
oder vom Besitzer verabreichtes Hackfleisch oder ähnlichen Lebensmitteln.
Dionaea braucht auch nicht gefüttert zu werden das kann sie sehr gut alleine
und wenn sie mal nichts bekommt sind im Pflanzensubstrat immer ausreichend Nährstoffe
vorhanden.
Licht:
Dionaea gedeiht am besten unter sehr hellen, sonnigen Lichtverhältnissen. Bei guten Lichtverhältnissen färben sich die Fallenblätter im inneren rot. Bei schlechter Beleuchtung werden nur sehr kleine Fallen ausgebildet und die Pflanzen sehen dann sehr kümmerlich aus. Wenn man Dionaea in geschlossenen Behältern kultiviert, sollten diese nicht in vollem Sonnenlicht stehen (Treibhauseffekt) dies kann leicht zum Verlust der Pflanze führen. Am besten geeignet sind große Kognakschwenker, welche ein gewisses Maß an Luftfeuchtigkeit bieten und ausreichend belüftet bzw. entlüftet werden.
Substrat:
Als geeignetes Pflanzensubstrat kann man eine Mischung aus
Torf, Sand und Perliten empfehlen, auf welchen Dionaea sehr gut gedeiht. Das
Substrat sollte immer gleichmäßig feucht gehalten werden wobei keine
dauerhafte Staunässe entstehen sollte. Das besprühen der Pflanzen ist
ebenfalls nicht ratsam. Die
Luftfeuchtigkeit sollte bei ca. 50% liegen und nahezu konstant gehalten werden.
Temperatur: